Von medizinischem Fortschritt sprechen Politiker und Funktionäre gerne, wenn uns neue Beitragserhöhungen im Gesundheitswesen schmackhaft gemacht werden sollen. Aber wie fortschrittlich ist es, dass immer mehr Kinder zu den chronisch Kranken unserer Gesellschaft zählen, ihnen Impfungen verabreicht werden, die nicht schützen, sondern schaden? Und wie passen mehr als 70 Patienten, die in Deutschland täglich an unerwünschten Arzneimittelereignissen sterben, in das Bild einer verantwortungsbewussten Medizin? Die Recherchen des Autors zeigen eine ernüchternde Bilanz, die grundlegende Fragen aufwirft. Ist die Schulmedizin für alle ihre Aufgaben tatsächlich geeignet? Welche Rolle spielt die Pharmabranche? Warum werden andere, oft bessere Behandlungsverfahren systematisch ausgegrenzt, bleiben Patienten, jung wie alt, Heilungschancen verwehrt? Ein Buch, das nach wirklichen Reformen schreit und Perspektiven für die Zukunft bietet.