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Mary Cotten
Der weiße Wolf

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Der weiße Wolf

Es sollte der Weg in ein neues Leben sein, als Thanya Mercury dem Immobilienmakler Gerald Perkins auf dessen einsamen Landsitz St. Pierre Close folgt. Sie liebt den um viele Jahre älteren, verschlossen wirkenden Mann, und sie ist ihm dankbar, daß er auch ihre jüngere Schwester Claire in sein Haus aufnehmen will. Claire sitzt im Rollstuhl, ist nach dem Tod der Eltern auf die Hilfe ihrer erwachsenen Schwester angewiesen. Die einzige große Liebe des jungen Mädchens ist der weiße Stoffhund Tara.

In Gerald Perkins ruft dieser Name schlimme Erinnerungen wach, die er aber nicht preis gibt. Doch von Stunde an ist er Claires Feind. Die beiden Schwestern ahnen nichts davon, brechen ihre Zelte in der alten Heimat ab und reisen arglos nach St. Pierre Close.

Kurze Zeit später scheint sich Claire auf erschreckende Weise zu verändern. Sie sagt Dinge, mit denen Thanya nichts anfangen kann, die aus einer vergangenen Zeit zu stammen scheinen.

Für Gerald Perkins jedoch haben sie eine ganz besondere Bedeutung, die nicht nur seinen Haß schüren, sondern auch seine Furcht vor dem jungen Mädchen wachsen lassen.

Dann taucht ein großer, weißer Wolf auf, der dem Tier auf einem überdimensionalen Gemälde im Treppenaufgang von St. Pierre Close verblüffend ähnelt. Er scheint sehr vertraut mit Claire zu sein, die ihn liebevoll Tara nennt wie ihren kleinen Stoffhund.

Erst jetzt fällt auf, daß Claire der betörend schönen Frau auf eben diesem Gemälde ebenfalls sehr ähnlich sieht.

Von diesem Moment an geht die Angst um in dem alten Gemäuer, denn die Vergangenheit ist zurückgekehrt in den Gestalten eines behinderten Mädchens und eines weißen Wolfes...